Lehrpreise
Die goldene und silberne Kreide werden für hervorragende und sehr gute Lehre an Dozenten verliehen und sind eine Würdigung des Engagements des Lehrenden. Sie werden nach Bedarf einmal im Semester verliehen. Vorschläge können direkt bei uns oder per Mail an lehrkommentare@techfak.uni-bielefeld.de abgegeben werden. Innerhalb der Fachschaft werden die Vorschläge diskutiert, Meinungen eingeholt und entschieden. Im Gegensatz zu diesen beiden Preisen, gibt es noch die schwarze Kreide. Die Träger dieses Preises, sollen dazu motiviert werden, sich mehr für die Qualität ihrer Lehre einzusetzen.
Contents
- Lehrpreise
- Lehrpreise im Wintersemester 2011/12
- Lehrpreise im Sommersemester 2011
- Lehrpreise im Wintersemester 2010/2011
- Lehrpreise im Sommersemester 2010
- Lehrpreise im Wintersemester 2009/2010
- Lehrpreise im Sommersemester 2009
- Lehrpreise im Wintersemester 2008/2009
- Lehrpreise im Sommersemester 2008
- Lehrpreise im Wintersemester 2007/2008
- Lehrpreise im Sommersemester 2007
- Lehrpreise im Wintersemester 2006/2007
- Lehrpreise im Sommersemester 2006
- Lehrpreise im Wintersemester 2005/2006
- Lehrpreise im Sommersemester 2005
- Lehrpreise im Wintersemester 2004/2005
- Lehrpreise im Sommersemester 2004
- Lehrpreise im Wintersemster 2003/2004
Lehrpreise im Wintersemester 2011/12
Goldene Kreide: Herr Prof. Dr. -Ing. Franz Kummert, Einführung in die Informatik (u.A.)
Mit beinahe ausschließlich Fachfremden und Nebenfächlern ist die Veranstaltung Einführung in die Informatik sicherlich nicht mit dem Informatikbegeistertem Publikum gesegnet - um so mehr freut es uns zu hören, dass Herr Kummert augenscheinlich viel Geduld bewiesen hat auch einem schwierigerem Publikum die Informatik näher zu bringen. Er war stets motiviert und bemüht auch mit anschaulichen Beispielen das Verständnis zu erleichtern. Auch die lockere Stimmung, die Nachfragen gefördert hat, hat zumindest in einigen Fällen dazu motiviert sich weitergehend mit dem Thema zu beschäftigen. Auch seine Hilfestellungen bei Fragen in Bezug auf Anrechnungen aufgrund der diesjährigen Strukturreform in seiner Rolle als Studiendekan wollen wir nicht ganz unerwähnt lassen.
Silberne Kreide: Herr Prof. Dr. Jens Stoye, Algorithms in Genome Research
Besonders gut kam bei den Teilnehmern von Herrn Stoyes Veranstaltung die Möglichkeit der Mitbestimmung an, auch wenn dies zur Folge hat, dass kein Skript erstellt werden kann/konnte. Auch die entspannte Arbeitsatmosphäre und die guten Beispiele mit Anwendungsbezug haben sehr zum Verständnis beigetragen. Manchmal schien er zwar etwas hektisch oder durcheinander zu sein, aber das sehen wir bei einer ausnehmend guten Veranstaltung gerne nach, da seine Aufgaben und Pflichten als Dekan sicherlich ebenfalls viel Zeit und Konzentration in Anspruch nehmen.
Lobende Erwähnungen
Herr Prof. Dr.-Ing. Ralf Möller (Betriebssysteme, Mobile Roboter) - durchgehend wirklich gute Lehre
Herr Dr.-Ing. Wolfram Schenck (GPU-Computing) - erste Veranstaltung, gut strukturiert, gute Folien, gut vorbereitet
Herr Prof. Dr. Mario Botsch (Einf. in die Computergrafik) - guter Vortragsstil, interessiert an Verbesserung seiner Veranstaltung, setzt sich auch sonst für gutes Studium ein
Lehrpreise im Sommersemester 2011
Goldene Kreide: Herr Prof. Dr. Mario Botsch, wissenschaftliches Rechnen
Silberne Kreide: Frau Dr. Siwiora Brenke
Lehrpreise im Wintersemester 2010/2011
Goldene Kreide: Herr Prof. Dr. Ralf Möller
Silberne Kreide: Herr Prof. Dr. Mario Botsch
Silberne Kreide: Dr. Dirk Frettlöh
Lehrpreise im Sommersemester 2010
Goldene Kreide: Frau Prof. Dr. Ellen Baake
Silberne Kreide: ???
Möller, Schneider, Stoye wurden gelobt, aber wer die Silberne Kreide erhielt ist im Protokoll nicht ersichtlich. Vgl. Protokoll vom 29.06.2010
Lehrpreise im Wintersemester 2009/2010
Goldene Kreide: Herr Prof. Dr. Mario Botsch
Silberne Kreide: ???
Potentiell Franz Kummert oder Paul John, ist im Protokoll nicht ersichtlich. Vgl. Eintrag der FSS 19.01.2010
Goldene CPU: Herr Dr.-Ing. Tim Köhler
Lehrpreise im Sommersemester 2009
Goldene Kreide: Frau Prof. Dr. Ellen Baake
Biomathematik kann so schön sein! Dieser Leitsatz zieht sich durch alle Veranstaltungen, die von Frau Prof. Dr. Ellen Baake gehalten werden. Sie weiß durch anschauliche Beispiele auch die kompliziertesten Sachverhalte an den Mann/die Frau zu bringen und vermittelt auf den ersten Blick langweilige Themen mit dem gewissen Etwas, so dass wir uns in unserer Freizeit damit freiwillig auseinandersetzen. Wir haben selten so eine perfekt vorbereitete Lehrkraft erlebt.
Erwähnen müssen wir auch, dass sie sich ausserhalb ihrer Pflichtlehre für Studierende einsetzt. Sie hat maßgeblich den Mathematikteil des Vorkurs' Informatik geprägt und ist federführend mit Herrn Prof. Dr. Mario Botsch von professoraler Seite aus an der Verbesserung der Grundlagenveranstaltung Mathematik für Naturwissenschaftliche Informatik beteiligt.
Goldene Kreide: Herr Dr. Thomas Herrmann, Datamining II und Klangsynthese
Die Vorlesungen von Herrn Herrmann leben von seiner lockeren Art, seinem Enthusiạsmus und seiner Begeisterung für den Stoff, die er auch gut auf die Studierenden übertragen kann. Der manchmal etwas trockene, mathematische Stoff wird lebendig vermittelt und Formeln werden mit Leben gefüllt. Die Verfahren werden mit vielen illustrativen und einprägsamen Beispielen erklärt und mit einigen "Live-Demonstrationen" veranschaulicht. Dazu kommen viele Verweise auf Orginalpaper und weitergehende Literatur und eine sehr gute Miteinbeziehung der Studierenden. Einziger kleiner Kritikpunkt ist die Verzögerung bei der Herausgabe der überarbeiteten, verbesserten Skriptvariante.
Schwarze Kreide: Herr Prof Dr. Peter Ladkin
Herr Prof. Dr. Ladkins Kommunikationspraxis lässt Studierenden gegenüber zu wünschen übrig. Seiner eigenen Aussage nach beantwortet Peter B. Ladkin niemals Emails von Studierenden, sondern verweist auf seine Sprechzeiten. Praxistests aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass er mehrmals unter den angegebenen Zeiten nicht anzutreffen oder in wichtige Telefongespräche verwickelt war.
Er zeigt scheinbar wenig Interesse daran, seine Veranstaltungen zu verbessern, was sich unter anderem dadurch zeigt, dass Übungen und Vorlesungen zeitlich nicht aufeinander abgestimmt sind und Vorlesungen durch ihn nicht evaluiert werden. Gespräche mit Studierenden haben gezeigt, dass er sich nicht ausreichend auf seine Vorlesungen vorbereitet. Einzelne Vorlesungstermine fallen kommentarlos und nicht angekündigt aus.
Ausschlaggebend für die erneute Vergabe einer schwarzen Kreide war sein Verhalten im Rahmen der Leistungspunktevergabe im Modul DKI. Klausuren wurden erst nach Überschreiten der 6-Wochenfrist im Folgesemester des eigentlichen Klausurtermins zurückgegeben (Klausur: Januar, Rückgabe: ...). Zudem ist unklar, nach welchen Maßstäben Klausuren korrigiert und benotet wurden.
Gegendarstellung von Prof. Dr. Peter Ladkin
Lehrpreise im Wintersemester 2008/2009
Silberne Kreide: Herr Dr.-Ing. Stefan Kopp, Grundlagen Theoretischer Informatik
Dr. Kopps Vorlesung ist sehr kurzweilig und spannend, trotz des oft sehr trockenen und, wie es die Vorlesung vermuten lässt, theoretischen Stoffs. Durch viele anschauliche Beispiele wird die Theorie verständlich vermittelt, Elan und Begeisterung des Dozenten sind deutlich spürbar. Hervorzuheben ist auch das Skript zur Veranstaltung. Es ist gut zu lesen, ausführlich und enthält alles Wichtige für die Prüfungsvorbereitung. Denoch lohnt sich auch der Besuch der Veranstaltung, da zusätzlich noch eingie nicht im Skript befindliche Beweise durchgesprochen werden und komplexe Sachverhalte verständlich und ausführlich erklärt werden.
Silberne Kreide: Herr Dipl.-Inform. Peter Husemann, Grundlagen der Sequenzanalyse
Peter Husemann ist es dieses Semester gelungen den teilweise sehr theoretischen Stoff gut zu vermitteln. Dabei kam auch das "selber Machen" nicht zu kurz. So wurde den Zuhörern sofort klar, wie die Theorie in der Praxis angewendet wird. Herr Husemann war dabei immer sehr motivierend und gut vorbereitet. Es herrschte stets eine produktive Arbeitsatmosphäre in der Fragen jederzeit willkommen waren. Die Vorlesung orientierte sich an einem gelungenen Skript, welches in der Vorlesung an passender Stelle durch Beispiele ergänzt wurde. Man konnte somit der Vorlesung zu jedem Zeitpunkt gut folgen. Insgesamt handelte es sich um eine überdurchschnittliche Vorlesung, die deshalb mit einem Lehrpreis belohnt wurde.
Lehrpreise im Sommersemester 2008
Goldene Kreide: Herr Prof. Dr. Jens Stoye
Silberne Kreide: Herr Prof. Dr. Thomas Noll
In all seinen Vorlesungen konnte Herr Prof. Dr. Noll stets durch eine kurzweilige Vortragsweise Begeisterung bei den Studenten auslösen. Dabei freuten sich die Studenten besonders über einen hochmotivierten Dozenten und eine interessante Themenauswahl, bei der auch viele Beispiele aus der aktuellen Forschung bedacht worden. Außerdem überzeugte Herr Prof. Noll durch die Einbeziehung der Studenten in seinen Vorlesungen und seinem Interesse an Verbesserungsvorschläge für seine Lehre.
Lehrpreise im Wintersemester 2007/2008
Kein Lehrpreis vergeben.
Lehrpreise im Sommersemester 2007
Kein Lehrpreis vergeben.
Lehrpreise im Wintersemester 2006/2007
Goldene Kreide: Herr Prof. Dr. Ralf Möller
Silberne Kreide: Herr Prof. Dr. Holger Theisel
Lehrpreise im Sommersemester 2006
Muss noch nachgetragen werden!
Lehrpreise im Wintersemester 2005/2006
Muss noch nachgetragen werden!
Lehrpreise im Sommersemester 2005
Muss noch nachgetragen werden!
Lehrpreise im Wintersemester 2004/2005
Goldene Kreide: Prof. Dr. Helge Ritter, Dataminig I
Datamining, - so trocken sich der Begriff auch anhören mag - Prof. Ritter hat es geschafft mit viel persönlichem Einsatz (Skript!) und Wortwitz die Vorlesung ansprechend, gar unterhaltsam zu gestalten, ohne Abstriche bei der Vermittlung des Stoffes machen zu müssen. Besonders gefallen haben der übersichtsartige Rückblick zu der jeweils letzten Vorlesung, der Ausflug in die Statistik ("Alles was Sie schon immer über Statistik wissen wollen ... und nie die Zeit hatten 2 Semester Statistik zu hören" (sinngemäß, Ritter) und last but not least: Ritter als state-machine (-> "Berichtsmodus"). Prof. Ritter hat sich viel Mühe gegeben Fragen zu beantworten und nochmals so zu erklären, dass nicht nur der Fragesteller etwas davon hat. Mathematische Formeln wurden so beschrieben, dass deren getragener Sinn klar hinter dem Dickicht der Formelzeichen hervortrat und ebenso klar und verständlich wurden die Zusammenhänge zwischen Datamining, Clustern, Lernen und warum "die Evolution Milliarden Jahre massiv-paralleler Suche benötigte, nur damit ich jetzt hier die Klappe aufmachen kann." (Zitat Ritter, als er die Holzklappe am Rednerpult öffnete um zu demonstrieren, dass der Suchraum - Schalter hinter der Klappe - aktiv verändert werden kann, um leichter eine Lösung zu finden.)
Lehrpreise im Sommersemester 2004
Auch dieses Semester haben wir wieder eine Lehrevaluation durchgeführt, dieses Mal allerdings mit weniger herausragenden Ergebnissen. Auch wenn es mehrere Kandidaten für eine silberne oder goldene Kreide gab konnten wir diese nicht guten Gewissens verleihen, da jeweils auch eine nicht zu vernachlässigende Anahl an kritischen Kommentaren bei den Ergebenissen zu finden war. Dennoch haben wir einen Lehrpreis vergeben, wenn auch keinen erfreulichen.
Zu unserer Schande müssen wir noch gestehen, dass uns ein kleiner Fehler bei den im GZI ausgehangenen Ergebnissen unterlaufen ist. Die Frage nach dem Betreuungsumfang im Seminarteil ist genau umgekehrt zu interpretieren, d.h. ein 'trifft überhaupt nicht zu' ist positiv zu bewerten.
Schwarze Kreide: Prof. Dr. Johnen, Fakultät für Mathematik
Professor Johnen hat nach sehr eindeutigem Urteil der Studierenden die verbesserungsbedürftigste Lehrveranstaltung in diesem Semester gehalten. Dabei hat er sich unter anderem durch ein schlechtes Tafelbild, mangelhafte Reaktionen auf Nachfragen seitens der Studierenden, ein Defizit in der Struktur der Vorlesung und nicht gerade ausgeprägte didaktische Fähigkeiten ausgezeichnet.
Lehrpreise im Wintersemster 2003/2004
Silberne Kreide: Dr. Marc Rehmsmeier, Algorithmen und Datenstrukturen I
Ausschlaggebend waren hier verschiedene positiv anzumerkende Punkte. Zum einen sei die gute Fähigkeit des Dozenten auch kompliziertere Sachverhalte vor allem rund um die funktionale Programmierung erklären zu können erwähnt, zum anderen Dinge wie der lockere Vortragsstil und eine längst überfällige elektronische Verfügbarkeit des Vorlesungsskriptes. Zu bemängeln ist, dass das Skript nach wie vor in einigen Teilen nicht unerhebliche Defizite aufweist, an denen auch ein neu gestaltetes Deckblatt nicht wirklich viel ändert.
Silberne Kreide: Prof. Dr. Ralf Möller für Technische Informatik II (Betriebssysteme)
Die Vorlesung von Ralf Möller fiel vor allem durch folgende Dinge auf: Ein sehr gutes Skript, eine gute Organisation der Veranstaltung, eine praxisnahe, aber dennoch anspruchsvolle und herausfordernde Herangehensweise an das Thema und ein ebenfalls guter Vortragsstil. Zwei häufige Kritikpunkte sollen hier nicht verschwiegen werden. Zum einen war die Zeit am Ende zu knapp, um das Kapitel Dateisysteme noch in der Vorlesung behandeln zu können. Daher wurde es "nur" als Skript zur Verfügung gestellt. Der zweite (und wichtigere) Aspekt betrifft vor allem den Schwierigkeitsgrad der Übungsaufgaben, der bei einigen Studierenden zu Unmut geführt hat.
